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Eine gute Vorbereitung ist (fast) alles


Zentrale Vermittlungsstellen informieren sich
zur neuen Bereitschaftsdienstnummer 116 117


Derzeit ist der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst deutschlandweit unter einer Vielzahl verschiedener Rufnummern erreichbar. Um Patienten zukünftig den Zugang zum Bereitschaftsdienst zu erleichtern, wird ab März dieses Jahres die zentrale und für die Versicherten kostenfreie bundeseinheitliche Bereitschaftsdienstnummer 116 117 eingeführt. Im Rahmen einer Veranstaltung in der Bezirksgeschäftsstelle Leipzig informierten sich die sächsischen Vertreter der regionalen Vermittlungsstellen zu diesem neuen Service.

Dr. Branko Trebar, „Projektleiter 116 117“ bei der KBV, stellte hierbei Aufbau, Funktionsweise und Konsequenzen der einheitlichen Rufnummer vor und betonte, dass es sich bei der 116 117 um einen reinen Vermittlungsservice handelt, der eingehende Anrufe an die zuständigen regionalen Dienste weiterleitet.

Um den entsprechenden Bereitschaftsdienst zu ermitteln, wird zunächst der Standort des Anrufers bestimmt. Dies erfolgt vorrangig automatisiert anhand der Vorwahl sowie gegebenenfalls der Postleitzahl. Anschließend werden die Patienten direkt an die zuständige regionale Vermittlungsstelle oder, falls in dem entsprechenden Bereich eine derartige Struktur nicht vorgehalten wird, an den Dienst habenden Arzt übermittelt. Sofern auf Basis der Vorwahl bzw. Postleitzahl keine eindeutige Zuordnung möglich ist, werden die Anrufer an eine bundesweit agierende Vermittlungsstelle weitergeleitet, in der anhand von Adressdaten der zuständige Bereitschaftsdienst ermittelt wird. Über 90% der Mitarbeiter in den beiden bundesweiten Service-Centern weisen eine medizinische Grundausbildung auf, wodurch sichergestellt ist, dass Notfälle erkannt und direkt an den Rettungsdienst übergeben werden.

Erfahrungsgemäß ist in den ersten Tagen der Einführung eines solchen neuen Services mit einem erhöhten Anrufaufkommen zu rechnen. Hinsichtlich der bundeseinheitlichen Bereitschaftsdienstnummer ergeben sich hierdurch insbesondere Konsequenzen für die regionalen Vermittlungsstellen, die in der Startphase voraussichtlich mit einem erhöhten Anrufaufkommen konfrontiert sein werden.

Die KVS-Mitteilungen werden im Heft 2/2012 ausführlich zur Einführung der „116 117“ berichten.

– SI/weg und Öffentlichkeitsarbeit/im –


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