Goethe und die Musik

Ein musikalischer Lebenslauf
Barbara Mühlenhoff
2011.
122 Seiten mit 10 Abbildungen.
Format 13,5 x 21 cm.
Festeinband.
Euro 19,90
Lambert Schneider Verlag, Darmstadt
ISBN 978-3-650-23815-3
Goethe ist ein Dichter, der die Querbezüge zu den Musikschaffenden seiner Zeit gesucht und stets auch gefunden hat. Die Vertonungen seiner Texte sind kaum überschaubar, und die Anekdoten, die sich um Goethes musikalische Kontakte ranken, sind nahezu legendär. So sind z. B. das Treffen zwischen Goethe und Beethoven in Teplitz oder der Jahrzehnte andauernde Briefwechsel des Dichters mit dem Komponisten Karl Friedrich Zelter immer wieder neu beschrieben und hinterfragt worden.
Die Autorin breitet auf sprachlich literarischem Niveau Goethes Biographie als einen musikalischen Lebenslauf aus. Sie spannt den Bogen vom Musikunterricht, den der spätere Dichterfürst während seiner Kindheit genoss, bis hin zu Goethes kritischer Ignoranz der fortschrittlichen Schubert-Vertonungen seiner Gedichte.
Dieses Buch ist gleichermaßen literarischer Lesegenuss und musikologischer Informationsgewinn. Zudem besticht es durch eine sorgsam ausgesuchte Bebilderung.
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High Society

Eine Kulturgeschichte der Drogen
Mike Jay
2011.
192 Seiten mit 155 farbigen Abbildungen.
Format 17 x 24 cm.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Euro 29,90
Primus Verlag, Darmstadt
ISBN 978-3-89678-858-0
Jede Gesellschaft hat ihre Drogen. Dabei ist das Angebot so vielfältig wie die Kulturen dieser Welt: Von „Alltagsdrogen“ wie Kaffee, Tee, Kakao und Alkohol bis zu hierzulande illegalen Drogen wie Kokain oder Ecstasy. Konsumiert wird rund um den Globus: ya’aba in den Nachtklubs von Thailand, Haschisch in den Tempeln im Himalaya und Tabak fast überall.
Mike Jay zeigt in diesem hervorragend illustrierten Buch das ganze Spektrum bewusstseinsverändernder Substanzen und verfolgt deren geschichtliche Entwicklung. Der renommierte Kulturhistoriker zeichnet ein lebendiges Porträt der höchst unterschiedlichen Rollen, die Drogen als Arznei, als rituelles Stimulans, als Statussymbol oder begehrte Handelsware spielen. Er verfolgt ihre Geschichte von den botanischen Forschungen der antiken Welt über die oft riskanten Selbstversuche früher Wissenschaftler bis zum gegenwärtigen Krieg gegen Drogen und zeigt, wie Drogenhandel die moderne Welt geprägt und verändert hat.
– mpb –
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Das Stille Örtchen

Tabu und Reinlichkeit bei Hofe
Wohin selbst der Kaiser zu Fuß geht ...
Begleitbuch zur Wanderausstellung der Staatlichen Gärten und Schlösser Baden-Württemberg
2011.
288 Seiten mit 200 farbigen und schwarzweißen Abbildungen.
Format 21 x 30 cm.
Gebunden.
Euro 24,90
Deutscher Kunstverlag, Berlin/München
ISBN 978-3-422-02285-0
Dieses Buch zur Ausstellung Das Stille Örtchen präsentiert ein besonderes kulturgeschichtliches Thema, das dem Leser einen seltenen Blick hinter die Fassade des fürstlichen Lebens erlaubt. Ausgehend von einer Sammlung historischer Leibstühle aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Karlsruher Generaldepot, in den Schlössern Ludwigsburg, Schwetzingen und Weikersheim sowie zahlreichen Wasch- und Schminktischen, Lavoirs und Porzellanen externer Museen und Sammlungen wird das Thema der adligen Reinlichkeit sowie der Umgang mit der Notdurft in Burgen und Schlössern gezeigt.
Es wird verdeutlicht, wie sich gegen Ende 1800, auf den Schriften des Philosophen Jean-Jaques Rousseau und von Ärzten wie Christoph Wilhelm Hufeland aufbauend, ein Bewusstsein für natürliche Reinigungspraktiken entwickelte.
– mpb –
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