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Vera Forester

 

 

Lessing und

Moses Mendelssohn

 

 

Geschichte einer Freundschaft

 

 

2010.

221 Seiten mit 10 Abbildungen.

Format 14,5 x 22 cm.

Festeinband. Euro 24,90

Lambert Schneider Verlag, Darmstadt

ISBN 978-3-650-23472-8

 

 

 

„Nichts geht über das laut Denken mit einem Freund!“

 

Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn, zwei Pioniere und Wegbereiter der Aufklärung und ihrer Ideale wie Toleranz und Gleichberechtigung, lernten sich 1754 im Alter von 25 Jahren im Berlin Friedrichs des Großen kennen und blieben einander in lebenslanger Freundschaft verbunden.

 

Die Autorin erzählt die faszinierende Geschichte dieser besonderen Freundschaft. Sie zeigt, wie sich die so unterschiedlichen Lebensgeschichten – der angesehene, aber umstrittene Literat Lessing einerseits, der begabte, aber als Jude sozial benachteiligte und lebenslang drangsalierte Philosoph Mendelssohn andererseits – immer wieder kreuzten und im intellektuellen Austausch gegenseitig beflügelten. Gemeinsam entwickelten sie Ideen und Utopien für eine humane, tolerante Gesellschaft, in der die Vorurteile und Barrieren zwischen verschiedenen Glaubens- und Lebensformen überwindbar werden sollten. Ihre Freundschaft steht damit auch am Beginn der deutsch-jüdischen Verständigung.

 

– mpb –

 

 

Dieter Stolz (Hrsg.)

 

 

Alfred Döblin

 

 

Leben in Bildern

 

 

2010.

80 Seiten mit 41 Abbildungen.

Format 21 x 28 cm.

Festeinband. Euro 19,80

Deutscher Kunstverlag, Berlin/München

ISBN 978-3-422-06996-1

 

 

 

 

Wie nähert man sich dem Lebenswerk eines Menschen, der stets hinter seine Bücher zurücktreten wollte; jemandem, der keine bierernste Nabelschau betreibt; jemandem, der von seiner seelischen Entwicklung nichts sagen möchte, da er als psychoanalytisch geschulter Internist weiß, wie falsch jede Selbstäußerung ist.

 

Der Autor setzt auf einen Annäherungsversuch in mehreren Anläufen aus wechselnden Perspektiven, die sich gegenseitig ergänzen und relativieren. Von Döblins autobiographischen Schriften ausgehend, entsteht ein ebenso komplexes wie sinnenfrohes Lebensbildfragment vom Arzt, vom Dichter, vom Zeitgeistkritiker, vom Nobelpreiskandidaten, dessen Bücher am 10. Mai 1933 in vielen deutschen Großstädten öffentlich verbrannt wurden.

 

Dieter Stolz, der zahlreiche Bücher und Essays zur Gegenwartsliteratur publizierte, legt ein anregendes Album mit neugierig machenden Lücken vor. – An Alfred Döblin erinnerten die KVS-Mitteilungen in Heft 6/2002.

 

– mpb –

 

 

Dieses Buch ist ein Muss

nicht nur für jeden Leipziger!

 

Heinz-Jürgen Böhme/

Günter Clemens

 

 

BILDERBOGEN

 

Leipziger Ansichtskartenserien von 1895 bis 1945

 

 

2010.

399 Seiten mit 1000 Ansichtskarten.

Format 22 x 32 cm. Gebunden.

Euro 35,00

PRO LEIPZIG, Leipzig

ISBN 978-3-936508-39-0

 

 

 

 

Ansichtskarten waren weltweit über Jahrzehnte das bedeutendste, weil einfachste und preiswerteste Medium zur Verbreitung von Bildern und Kurzinformationen. Faktisch jeder nutzte sie. Für Firmen jeglicher Couleur, Kultureinrichtungen oder Veranstalter von Ausstellungen waren sie unverzichtbare Träger von Werbebotschaften. In mannigfacher Gestaltung, hoher Druckqualität und ungeheuren Mengen produziert, wurden Ansichtskarten zum Spiegel ihrer Zeit und viele zu wichtigen Dokumenten der Geschichte.

 

Der Sammler Günter Clemens konnte über 200 Serien mit mehreren Tausend Karten zusammentragen. Nach ihrem Erscheinen geordnet, bieten die etwa 1000 für das Buch ausgewählten Karten einen hochinteressanten Bilderbogen Leipzigs vom Ende des

19. Jahrhunderts bis zum Jahr 1945.

 

„Bilderbogen“ ist ein großartiges Buch!

 

– mpb –