Erfolgreicher BVOU-Aktionstag „Zeigt her eure Füße“
Mehrere hundert Orthopäden besuchen bundesweit Erstklässler in GrundschulenBerlin, 10.11.2010 – „Zeigt her eure Füße“ – so lautete das erfolgreiche Motto der bundesweiten Kampagne des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU e.V.). Im Mittelpunkt standen die kleinen Patienten.
Mehrere hundert Orthopäden nahmen an dieser bundesweiten Veranstaltung teil. Sie besuchten Erstklässler vormittags in ihrem Unterricht an deutschen Grundschulen. In einer interaktiven Lernatmosphäre zeigten sie den Schülern, wie wichtig Füße für den Körper sind. Auf dem Programm standen dafür unterhaltsame wie lehrreiche Übungen. Ein Ziel der Aktion: Die jungen Patienten sollen wieder mehr Spaß an einer gesunden Bewegung entdecken.
„Dass Schulen und Schüler so zahlreich teilgenommen haben, freut uns sehr und hat uns bei unserer Aktion bestätigt“, sagt Dr. med. Andreas Gassen, Vizepräsident des BVOU. „Mit dem Thema ‚Füße und Gesundheit‘ liegen wir nicht nur im Trend. Auch unsere Fachärzte haben natürlich gern diese Chance genutzt, sich bei Kindern, Eltern und Lehrern stärker als Partner zu präsentieren. Wir wollten auch mögliche Hemmungen vor Vorsorgeuntersuchungen abbauen. Die werden leider oft noch zu wenig genutzt, sind aber in der Prävention dringend notwendig.“
Bereits während der zweimonatigen Kampagne waren zahlreiche Unterstützer aus Sport, Politik und Kultur hinzugestoßen, um an der Werbetrommel zu drehen.
So fungierte Daniel Bahr (MdB), Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, schon von Beginn an als Schirmherr von „Zeigt her eure Füße“.
Auch wegen des Erfolgs von „Zeigt her eure Füße“ wird der BVOU den Aktionstag in Zukunft regelmäßig mit wechselnden orthopädischen Schwerpunkten abhalten. Mehr Informationen zu „Zeigt her eure Füße“ gibt es auch auf der Homepage
www.aktion-orthofit.de.
(Info des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 10.11.2010)
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KBV und Deutscher Landkreistag wollen bei Gesundheitsversorgung kooperieren
Rahmenvereinbarung – Krankenhäuser und Praxen sollen auf regionaler und lokaler Ebene stärker zusammenarbeiten.Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) eine Rahmenvereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit bei der Gesundheitsversorgung geschlossen. Darin geht es vor allem darum, neue Formen der Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor zu entwickeln. „Wir wollen gemeinsam innovative Versorgungsangebote konzipieren und umsetzen. Dabei sollen die regional sehr unterschiedlichen Anforderungen berücksichtigt werden, um einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung der Patienten gerecht zu werden“, erklärte KBV-Vorstand
Dr. Carl-Heinz Müller.
DLT-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke bekräftigte den Einsatz der Landkreise für dieses wichtige Thema: „Fehlen Möglichkeiten der wohnortnahen ambulanten Versorgung, weist der gesamte Standort einen eklatanten Infrastrukturnachteil auf.
Daher müssen wir gemeinsam Ideen entwickeln, um der drohenden Verschlechterung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum wirksam begegnen zu können. Bislang gibt es eher punktuelle Ansätze, nicht jedoch ein kraftvolles gemeinsames Vorgehen in dieser wichtigen Frage.“
Auf regionaler Ebene sollen die ambulante und stationäre Grund- und Regelversorgung stärker verzahnt werden. Zwischen der Grundversorgung und der spezialisierten Schwerpunktversorgung wollen beide Partner neue Formen der Zusammenarbeit identifizieren. Dazu gehört die standort- und sektorübergreifende Kooperation gerade in ländlichen Gebieten mit sinkender Bevölkerungszahl.
Für eine wohnortnahe Versorgung sollen auch telemedizinische Anwendungen erprobt werden. In anderen Regionen wollen KBV und DLT die medizinische Infrastruktur besser nutzen, um ein doppeltes Vorhalten von Geräten und Fachpersonal in Praxen und Krankenhäusern zu vermeiden und so dort zu rationalisieren, wo es sinnvoll ist.
Auf lokaler Ebene soll der Aufbau gemeinsamer Strukturen, etwa zur
24-Stunden-Notfallversorgung, vorangetrieben werden. Gemeinsame Fallkonferenzen von Klinik- und Praxisärzten sollen das Überleitungsmanagement der Patienten verbessern, beispielsweise bei Arzneimittelverordnungen. Weitere Ziele der Vereinbarung sind, die Therapiefreiheit der Ärzte zu stärken und Praxen und Krankenhäuser von bürokratischen Aufgaben zu entlasten.
Ein gemeinsamer Lenkungsausschuss von KBV und Deutschem Landkreistag wird regionale Pilotprojekte initiieren und begleiten. Die Kooperationspartner fordern außerdem andere interessierte Gruppen wie Verbände, Unternehmen und sonstige Organisationen auf, mitzuarbeiten und ihre Ideen einzubringen.
(Gemeinsame Pressemitteilung der KBV und des Deutschen Landkreistages vom 09.11. 2011)
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Fusion von AOK Plus und AOK Hessen gescheitert
Die geplante Fusion der beiden Krankenkassen AOK Plus und AOK Hessen ist gescheitert. In einer außerordentlichen Sitzung erklärte der Verwaltungsrat der AOK Plus für Sachsen und Thüringen am Dienstag die Verhandlungen mit der AOK Hessen für beendet. Zur Begründung teilte die Kasse in Dresden mit, in den letzten Monaten hätten sich entscheidende Rahmenbedingungen verändert.Mit der Fusion verfolgte wichtige Ziele könnten daher zeitnah nicht erreicht werden. Nähere Angaben wurden nicht gemacht
Ursprünglich sollte die Fusion zum Jahresanfang in Kraft treten. Die Fusionspläne waren allerdings umstritten. Kritiker warnten vor zusätzlichen Belastungen für die Versicherten in Sachsen und Thüringen.
Die Linken im sächsischen Landtag hatten darauf verwiesen, dass die Versicherten dann auch für die Zahlung von Pensionen an hessische Kassenangestellte in Höhe von insgesamt 700 Millionen hätten aufkommen müssen.
(Agenturmeldung vom 23.11.2010)
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