Dr. med. Marion Krakor, FÄ für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Leipzig-Großzschocher: Wenn die Mutter mit der Tochter…
Wenn eine ambitionierte Hautärztin hin und wieder in die Rolle eines „Werbegesichtes“ oder „Models“ schlüpft, dann hat im Falle von
Dr. Marion Krakor aus Leipzig unter Umständen auch die 22-jährige Tochter eine Aktie dran, wie z. B. im Vorjahr: Als die Damen damals in der Zeitung lasen, dass ein bekannter Kosmetikhersteller das schönste Mutter-Tochter-Paar Deutschlands sucht, schlug Katharina vor: „Mutti, da können wir auch mal mitmachen.“
Spitzenplatz bei 1000 Bewerbungen
Beide nahmen schließlich am „Generations of Beauty 2009“ mit großem Erfolg teil. Sie gehörten unter 1000 Bewerbungen zu den 20 Paaren, die zu einem Casting nach Köln fahren durften. Dort schafften Mutter und Tochter den Sprung unter die besten 8. Beim großen Finale in Hamburg belegten die Leipzigerinnen dann den 2.Platz.
Journalisten kürten sie sogar zu den „heimlichen“ Siegerinnen, denn: „Obwohl wir nicht gewonnen haben, erhielten wir eine Einladung zum Fotoshooting“, freut sich Marion Krakor noch heute.
„Es macht schon Spaß, wenn man von einer professionellen Fotoagentur so schön ins rechte Licht gesetzt wird."
In diesem Jahr gab es für sie noch eine „Zugabe“ mit der Einladung in die Jury für den Wettbewerb 2010. Dort konnte die Ärztin als Vorjahresfinalistin sowie als versierte Dermatologin gleich doppelt Kompetenz einbringen. Nebenbei lernte sie manch Prominenz kennen, wie die Schauspielerin und Jurykollegin Gerit Kling.
Den gewachsenen Bekanntheitsgrad nutzt die Medizinerin bewusst, um auch als Hautärztin etwas bewegen zu können: „Wenn es in Interviews um Sonnenschutz oder trockene Haut geht, erzielt ein vertrautes Gesicht vielleicht doch noch eine größere Wirkung“, hofft sie. Marion Krakor leitet seit 1996 ihre eigene Praxis im Gesundheitszentrum Großzschocher, am Stadtrand von Leipzig. Die Ärztin sieht in ihren kleinen Ausflügen als „Werbegesicht“ oder (gelegentlich) als Model eine willkommene Abwechslung zum oft anstrengenden Praxisalltag mit nicht selten schon 70 Patienten bis zum Mittag. „Beim Reinschnuppern in eine andere Berufswelt sieht man auch, wie viel Stress andere Leute haben.“
Praxis wichtiger als Fototermine
Dieses gelegentliche Reinschnuppern schließt die attraktive Medizinerin für die Zukunft nicht aus. Etwas mit Anspruch sollte es jedoch schon sein. Sie erinnert sich dabei gern an „drei witzige Durchgänge“ im Finale des Mutter-Tochter-Wettbewerbes, wo nicht nur das Äußere im Mittelpunkt stand. „Es ging darum, gemeinsam Harmonie und gegenseitigen Respekt zu demonstrieren, sich auf dem Laufsteg zu präsentieren und ein gemeinsames Talent vorzustellen“ (die Krakors sangen damals übrigens einen alten Filmsong „Baby, it´s cold outside“, mit einem selbst gedichteten Text zum Thema Mutter-Tochter). Anfragen zeitlich einzuordnen, bleibt allerdings weiter schwierig: „Leider kommen die Modelgeschichten meist recht kurzfristig und ich kann nicht 80 Patienten umbestellen und sagen: Entschuldigung, ich muss zum Fototermin.“ Denn fest steht: Selbst bei noch so tollen Angeboten bleibt die Praxis für sie wichtiger.
Die in Schlema im Erzgebirge geborene Hautärztin hat sich mittlerweile im fast ländlich geprägten Leipzig-Großzschocher bestens eingelebt. Sie fühlt sich ihren Patienten, von denen übrigens viele auch ihrer Frau Doktor für das „Generation of Beauty“ die Daumen gedrückt haben, sehr verbunden. „Ich komme sehr gern auf Arbeit“, bricht Dr. Marion Krakor eine Lanze für ihren Beruf. „Wir versuchen ein breites Leistungsspektrum anzubieten, aber auch Termine möglichst kurzfristig zu vergeben.“ Wir, das sind vor allem ihre „drei taffen, fleißigen Schwestern“, für die Dienst nach Vorschrift und Zickenkrieg Fremdworte sind und ohne die das Hobby der Praxischefin so nicht möglich wäre.
Mädels-Urlaub
Ganz oben auf der Prioritätenliste standen und stehen für Marion Krakor natürlich ihre beiden Töchter. Für die achtjährige Nora nimmt sich die Mama so viel Zeit wie nur möglich. Hilfreich dabei ist der (gewollte) Umstand, dass sie von der Praxis in nur drei Minuten Fußweg die eigenen vier Wände erreicht. Mit der Großen (Katharina) gibt es inzwischen das „Ritual“, möglichst halbjährlich einen kleinen „Mädels-Urlaub“ einzuschieben: „Selbst wenn wir nur am Wochenende in eine Stadt fahren, bummeln gehen oder mal ins Theater.“ Und vielleicht entstehen eines Tages wieder gemeinsame Fotos, nach dem Motto: „Wenn die Mutter mit der Tochter …“
– Öffentlichkeitsarbeit/ks –

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