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Weltdrogentag: Arztbibliothek des ÄZQ informiert

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr am 26. Juni hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) wichtige Informationen als Thema des Monats den Nutzern der Arztbibliothek zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Cochrane Reviews, Patienteninformationen und Drogenberichte.

Das United Nations Office on Drugs and Crime hat zudem den „Welt Drogen Bericht 2010“ vorgelegt: Der Missbrauch von Opiaten und Kokain ist in den Industrieländern gesunken oder bleibt stabil.

Allerdings seien Amphetamine und ihre Derivate weltweit auf dem Vormarsch.

In Deutschland hat es im vergangenen Jahr 1.331 Drogentote gegeben. Das sind acht Prozent weniger als 2008.



(Pressemitteilung des ÄZQ vom 25.06.2010)



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Einheitliche Standards für Organspenden in der EU

Der EU-Ministerrat billigte am Dienstag in Luxemburg einheitliche Sicherheits- und Qualitätsstandards für Organspenden und -transplantationen in der EU.

Das Ziel ist es, die Zahl der Organtransplantationen zu steigern, die Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern zu verstärken und die Wartezeiten auf ein Spenderorgan zu verkürzen. Das EU-Parlament hatte den neuen EU-Regeln bereits im Mai zugestimmt.
EU-weit warten rund 60.000 Menschen auf eine Transplantation. Jeden Tag sterben im Schnitt zwölf von ihnen, weil das benötigte Organ nicht verfügbar ist. Einheitlichere Vorschriften für Transplantationen und bessere Zusammenarbeit über Grenzen hinweg könnten Engpässe überbrücken und die Überlebenschancen der Patienten verbessern, meint der deutsche CDU-Europaparlamentarier und Arzt Peter Liese, der gesundheitspolitischer Sprecher der Europäischen Volkspartei im Europaparlament ist.

Die Chance, ein Organ zu erhalten, unterscheidet sich zwischen den 27 Mitgliedsstaaten der EU erheblich:

Spanien belegt mit 34 Spendern pro Million Einwohnern seit langem einen Spitzenplatz, Rumänien kommt gerade mal auf einen Organspender pro einer Million Einwohner. Deutschland firmiert mit 14,9 Spendern im unteren Drittel.


(Deutsches Ärzteblatt vom 29.06.2010)



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Einheitliche Standards für Organspenden in der EU

An alle Ärztinnen und Ärzte


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

mit dem demografischen Wandel wächst die Anzahl demenzkranker Menschen. Hinzu kommt, dass die Diagnose „Alzheimer-Krankheit“ immer früher im Verlauf gestellt wird. Demenzkranke, aber auch die betroffenen Familien sind trotz vieler Hilfsangebote häufig orientierungslos und bleiben mit den wachsenden Problemen – auch aus Scham – allein. Eine aktuelle Studie der Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA) bestätigt, dass Allgemeinmediziner – neben Familienangehörigen – bei der ambulanten Versorgung Demenzkranker eine zentrale Rolle einnehmen.

Sie unterstützen und beraten oft als erster Ansprechpartner die Betroffenen und deren Angehörige. Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebenen Internetportal „Wegweiser Demenz“ stellen wir Ihnen ein Instrument zur Verfügung, mit dem Sie Demenzkranke und ihre Angehörigen noch besser beraten und betreuen können. Das Herzstück des Portals – eine zentrale Datenbank – ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern auf kürzestem Weg, die Adressen der vor Ort für sie zuständigen spezifischen Anlaufstellen, z.B. von Gesundheitsämtern, Pflegekassen oder in der Nähe liegenden Tagespflegeeinrichtungen, zu finden. Zudem wird mit dem Portal mehr Transparenz ins Hilfesystem gebracht, über die Krankheit informiert, zum Engagement im Umgang mit Betroffenen und Angehörigen ermutigt sowie die Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten und pflegenden Angehörigen gestärkt.

Wir wenden uns heute an Sie, um Sie über das Portal zu unterrichten und Sie als Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen. Der offizielle Start des Internetportals findet zum Welt-Alzheimertag im September 2010 statt. Jedoch möchten wir Sie im Namen des Bundesfamilienministeriums bitten, den Wegweiser Demenz schon jetzt exklusiv zu testen und Ihre Meinung, Ihr Lob, Ihre Kritik und Ihre Anregungen online auf www.wegweiser-demenz.de abzugeben (als persönliche Ansprechpartnerin im Bundesfamilienministerium steht Frau Petra Weritz-Hanf zur Verfügung –
E-Mail: Petra.Weritz-Hanf@BMFSFJ.BUND.DE). Auf den Seiten des Internetportals sind Kontaktformulare eingerichtet (eine Kurzinformation zum Thema finden Sie als Beilage zu diesem Heft).

Darüber hinaus hat das Bundesfamilienministerium ein Informationspaket zum „Wegweiser Demenz“ zusammengestellt. Es beinhaltet ein Informationsfaltblatt zum Auslegen und ein Plakat im Format DIN A1 zum Aufhängen in Praxen oder Pflegeeinrichtungen. Nach dem 21. September 2010 können Sie das Paket unter www.wegweiser-demenz.de beziehen.

Für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bedanken.


Mit freundlichen Grüßen



Petra Weritz-Hanf
Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend



Dr. Klaus Heckemann
Kassenärztliche Vereinigung Sachsen



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Neues Ausbildungsinstitut für Psychotherapeuten

In Berlin gibt es ein neues Ausbildungsinstitut für Psychotherapeuten: die Berlin-Brandenburgische Akademie für Aus- und Weiterbildung (BBA). Das vermeldet die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie (DGPM). „Das Institut kann voraussichtlich im Herbst seine Arbeit aufnehmen“, erklärte die jetzt gewählte Leitung.

Der Vorstand besteht aus Dr. Wolfgang Fehr, Dr. Christian Messer und Dr. Bernhard Palmowski. Die Gründungsmitglieder der BBA und ihre künftigen Dozenten sind in Berlin psychotherapeutisch tätig und in der Ausbildung von Psychotherapeuten erfahren. Am BBA können sich Psychologen und Mediziner entsprechend der Maßgaben des Psychotherapeutengesetzes und der Standards der Landesärztekammer in einem drei- bis fünfjährigen Curriculum zum Psychotherapeuten ausbilden lassen.



(Pressemitteilung der DMG vom 30.06.2010)



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