Karen Gloy
Unter Kannibalen
Eine Philosophin im Urwald von Westpapua
2010.
128 Seiten mit 12 Abbildungen.
Format 14,5 x 22 cm.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Euro 19,90
Primus Verlag GmbH, Darmstadt
ISBN 978-3-89678-681-4
Eine eindrucksvolle Reise in eine Gesellschaft, von der man nicht glaubte, dass es sie noch gibt.
Karen Gloy, bis 2007 Professorin für Philosophie in Luzern, lehrte an Universitäten in aller Welt. 2008 ist sie nach Westpapua aufgebrochen und dort auf indigene Stämme gestoßen, die im Ruf stehen, Kannibalen zu sein. Herausgekommen ist der einmalige Reisebericht einer Wissenschaftlerin, die abseits ihrer Forschung ein echtes Abenteuer erlebte. Das Buch ist eine ungemein spannende Dokumentation über die Begegnung mit Stämmen, die an Geister und Zauberer glauben, mit Steinäxten jagen und in Baumhäusern wohnen und die – das steht am Ende der Reise fest – auch noch Menschen essen!
Der Grund der Reise war nicht primär Abenteuerlust, sondern das Bedürfnis nach philosophischer Reflexion auf die Grundlagen unserer Kultur, unserer Gesellschaft, unserer Wissenschaft und ihrer Prämissen, kurzum unserer Art zu denken, zu handeln und zu leben.
– mpb –

Volker Reinhardt
Blutiger Karneval
Der Sacco di Roma 1527 – eine politische Katastrophe
2009.
144 Seiten mit 21 Abbildungen.
Format 14,5 x 22 cm.
Gebunden. Euro 24,90
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt
ISBN 978-3-534-23281-9
„… die bislang schonungsloseste Analyse …“ (Der Spiegel)
Rom befand sich auf dem Gipfel der Hochrenaissance, als am 6. Mai 1527 ein Heer Kaiser Karls V. die Mauern der Ewigen Stadt erstürmte und in der Folgezeit ein regelrechtes Terrorregiment am Tiber errichtete, das als Sacco di Roma (ital. die „Plünderung Roms“ während der Besetzung der Stadt 1527/1528) in die Geschichte einging.
Vorangegangen war eine Diplomatie der Illusionen und der Selbstüberschätzung Papst Clemens’ VII., der nach der Einnahme Roms monatelang in der Engelsburg als Gefangener in seiner eigenen Hauptstadt ausharren musste.
Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen? Wie beurteilten Zeitgenossen, wie die Nachwelt dieses Debakel? – Seine weitreichende, bis in die Gegenwart hineinragende Bedeutung gewinnt der Sacco di Roma als ein Haupt- und Lehrstück der europäischen Erinnerung.
– mpb –

James Cook und die Entdeckung der Südsee
Herausgeber:
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
2009.
276 Seiten, 505 Abbildungen in Farbe und 29 in schwarz-weiß, 6 Karten
Format 24 x 28 cm.
Gebunden. Euro 39,90
Hirmer Verlag GmbH, München
ISBN 978-3-7774-2121-6
Kein geringerer als Georg Forster hatte einmal gesagt, dass niemand die Grenzen unseres Wissens in so kurzer Zeit und in einem solchen Maß erweitert habe wie James Cook (auf der zweiten seiner drei Reisen war Cook von den deutschen Naturforschern Georg Forster und dessen Vater Johann Reinhold Forster begleitet worden).
James Cook war der Inbegriff des Entdeckers, der unter Einsatz seines Lebens ins Ungewisse aufbrach und die Grenzen der bekannten Welt überwand. Von der Vermessbarkeit der Welt überzeugt, war er ein Aufklärer, der wissbegierig den Pazifik kartierte, fremde Völker beschrieb, unbekannte Tiere und Pflanzen sammelte.
Dieser Text- und Bildband ist zugleich Katalog einer Ausstellung, die erstmals wieder Dinge zusammenführt, die seit Ende des 18. Jahrhunderts getrennt sind. Die in Deutschland befindliche größte Cook-Sammlung der Welt wurde durch über vierzig internationale Leihgeber ein Museums-Ereignis!
– mpb –

