KVS-Mitteilungen


Uwe Jochum
Geschichte der abendländischen Bibliotheken
2010.
160 Seiten mit 104 meist farbigen Abbildungen.
Format 22 x 29 cm.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Euro 39,90
Primus Verlag, Darmstadt
ISBN 978-3-89678-669-2
Der Autor erzählt in diesem reich illustrierten Buch die Geschichte der abendländischen Bibliotheken, indem er sie in den Kontext einer Geschichte des Abendlandes stellt. Denn Bibliotheken sind im Grunde nichts anderes als Archive, in denen die großen theologischen und geistesgeschichtlichen Themen einer Epoche ihren Niederschlag finden. Daher sind sie ein Spiegel jeder menschlichen Kultur.
Am Anfang dieser bibliotheksgeschichtlichen Reise stehen Höhlenbilder, die entstanden, als der Mensch vor etwa 35.000 Jahren begann, sich und anderen derart Bedeutsames zu sagen, dass er es für dauerhaft notierenswert hielt und an Kultorten dargestellt wissen wollte. Diese Symbolwelt, die von Dingen erzählt, deren Bedeutung die Menschen bis heute beschäftigt, kann als erster Versuch einer Inventarisierung von Umwelt verstanden werden, als der Beginn einer großartigen Entwicklung hin zu den gewaltigen Kathedralen des Geistes, als die sich Bibliotheken weltweit präsentieren.
– mpb –

Erste Würdigung von Charlotte Schiller als Schriftstellerin
Gaby Pailer
Charlotte Schiller
Leben und Schreiben im klassischen Weimar
2009.
203 Seiten.
Format 17 x 24 cm.
Gebunden.
Euro 39,90
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt
ISBN 978-3-534-21973-5
Hätte Friedrich Schiller als „Friederike“ das Licht der Welt erblickt, wäre alles anders gekommen, denn Frauen seiner Zeit traute man Kreativität nur in Ausnahmefällen zu. „Frauenzimmerlichkeiten“ nannte es Goethe, wenn Weimarer Damen dichteten.
Friedrich Schillers Ehefrau Charlotte, gebürtige von Lengefeld (1766 – 1826), galt von jeher als mustergültig in Erfüllung ihrer weiblichen Pflichten. Dass und was sie in fast einem halben Jahrhundert schrieb, erfährt dagegen nur, wer sich ins Archiv begibt: Gedichte und Balladen, Erzählungen und Romanentwürfe, historische Dramen und Komödien, Reiseschilderungen und Reflexionen über Literatur und Philosophie. Die Autorin räumt mit angestaubten Mythen auf und stellt erstmals Charlotte Schillers literarische Tätigkeit im persönlichen und kulturellen Umfeld dar – vor, mit und nach dem „Klassiker“ an ihrer Seite.
– mpb –

Hektor Haarkötter
Der Bücherwurm
Vergnügliches für den besonderen Leser
2010.
144 Seiten mit 30 Abbildungen.
Format 12 x 19 cm.
Gebunden.
Euro 12,90
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt
ISBN 978-3-89678-662-3
Was ist egentlich ein Bücherwurm? Gibt es ihn wirklich? Und wenn ja, wie sieht er aus? Und warum wurde der größte Freund des Buches nach seinem verbissensten Feind benannt?
Der Autor begibt sich auf die Suche nach dem Bücherwurm. Auf seinem vergnüglichen Streifzug begegnet er allerlei bücherfressendem Getier, aber auch dem klassischen Büchernarr auf zwei Beinen.
Haarkötter entdeckt Bücherwürmer ganz unterschiedlicher Art, tierische und menschliche. Und so führt die Suche, die in der Zoologie beginnt, auch bald in die Kulturgeschichte zu den zahllosen Bibliomanen in Kunst und Literatur. Schließlich stellt sich die Frage nach der Zukunft, denn im Medienzeitalter residieren die legitimen Erben des guten alten Bücherwurms längst in Fernsehern und Computern.
Eine bibliophile Ausstattung und zahlreich ausgesuchte seltene Illustrationen machen das Buch zu einem idealen Geschenk für alle Bücherfreunde!
– mpb –
