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Offener Brief des Beratenden Fachausschusses für Psychotherapie der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen

An den Vorstandsvorsitzenden der
Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen
Herrn Dr. med. Klaus Heckemann
Schützenhöhe 12

01099 Dresden


Dresden, 26. Februar 2009



Offener Brief



Sehr geehrter Herr Dr. Heckemann,

aus gegebenem Anlass bitten Sie die Mitglieder des Beratenden Fachausschusses für Psychotherapie Sachsen eindringlich, in der weiteren öffentlichen Darstellung sowie in der Beantwortung entsprechender Anfragen aus der Ärzteschaft um angemessene Benennung der realen Größenordnungen bezüglich der Ausgaben für Psychotherapie gemessen an der Gesamtvergütung. So betrug in 2007 der Honoraranteil ganze 3% (KVS-Mitteilungen 06/2008).

Nach internen KVS-Hochrechnungen für das 1. Quartal 2009 wird das Gesamtvolumen für die Psychotherapie die 5%-Grenze nicht erreichen. Die aktuellen Honorarverwerfungen zwischen den Fachgruppen sind damit primär durch andere systematische Fehler oder Regularien entstanden, minimal kann dafür der Anteil der psychotherapeutischen Leistungen verantwortlich gemacht werden.

Das für 2009 verhandelte Psychotherapie-Honorar wurde bei der EBM-Reform separat von den Verhandlungsführern der Psychotherapeuten mit den Kassen für das gesamte Bundesgebiet ausgehandelt und kam damit als Zuschlag zur Gesamtvergütung den einzelnen KVen zu Gute. Die Psychotherapeuten haben einen erheblichen Anteil in die aktuelle Gesamtvergütung eingebracht!


Für die Mitglieder des Beratenden Fachausschusses Psychotherapie verbleibt mit kollegialen Grüßen


gez. Dr. rer. nat. Frank Schirmer
Psychologischer Psychotherapeut/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Vorsitzender des Beratenden FA Psychotherapie
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