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30. Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit in Spanien am Mittelmeer

Eine Woche vom 4. bis 11. Juli 2009 wird Alicante Gastgeber für über 2.500 Ärzte, Mediziner, Zahnärzte sowie Apotheker, Krankenschwestern, Pfleger, Physiotherapeuten und Kollegen der pflegenden gesundheitlichen Berufe aus über 50 Nationen sein.

In rund 25 Einzel- und Mannschaftsdisziplinen (Fußball, Volleyball) können die Teilnehmer an den Start gehen. Neben den sportlichen Wettkämpfen bieten die Sportweltspiele den seit Jahren anerkannten Kongress für Sportmedizin.

Das mehrtägige Fachsymposium bietet einen internationalen Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Die abendlichen Veranstaltungen mit Siegerehrungen, das freundschaftliche Zusammenkommen mit Kollegen aus aller Welt und ein großes kulturelles und touristisches Rahmenprogramm runden die Sportweltspiele ab. Nähere Informationen unter: www.sportweltspiele.de.
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Neuer IgeL-Ratgeber

Aktuell erschien ein gemeinsamer Patientenratgeber von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin

„Selbst zahlen?”
Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) – ein Ratgeber für Patienten und Patientinnen.

Das Dokument ist im Internet zugänglich unter http://www.aezq.de/edocs/pdf/schriftenreihe/schriftenreihe36.pdf
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Gesundheitskosten lagen 2007 bei 252,8 Milliarden Euro

252,8 Milliarden Euro oder 3.070 Euro pro Einwohner: So hoch waren die Ausgaben für Gesundheit 2007. Sie lagen damit um 3,2 Prozent höher als 2006, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mit. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt allerdings ist leicht gesunken – von 10,5 auf 10,4 Prozent.

Größter Ausgabenträger war demnach die Gesetzliche Krankenversicherung mit 57,5 Prozent der Gesundheitsausgaben. Ihre Ausgaben stiegen 2007 um 5,6 Milliarden Euro (plus 4 Prozent) auf 145,4 Milliarden Euro. Auch bei der privaten Krankenversicherung stiegen die Ausgaben um gut vier Prozent: 23,5 Milliarden Euro oder 9,3 Prozent der Gesundheitsausgaben wurden von ihr aufgebracht. Der Anteil der privaten Haushalte und privaten Organisationen betrug 13,5 Prozent – mit 34,1 Milliarden Euro zahlten sie rund 600 Millionen Euro mehr als 2006.

Überdurchschnittliche Ausgabenanstiege – fast neun Prozent – gab es 2007 bei den Leistungen der Prävention und des Gesundheitsschutzes. „Dieser starke Anstieg ist insbesondere auf die höheren Ausgaben bei Schutzimpfungen zurückzuführen, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt werden“, schreibt Destatis. Die Ausgaben für Arzneimittel stiegen 2007 gegenüber 2006 um 2 Milliarden Euro auf 41,7 Milliarden Euro an. Ein Teil dieses Anstieges könne durch die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes zum 1. Januar 2007 erklärt werden.

Fast die Hälfte der Ausgaben im Gesundheitswesen sind in ambulanten Einrichtungen angefallen – sie stiegen um fast fünf Prozent. „Vom Ausgabenvolumen her betrachtet waren Arztpraxen (38,4 Milliarden Euro) und Apotheken (36,4 Milliarden Euro) die bedeutsamsten ambulanten Einrichtungen“, heißt es weiter.

Den prozentual stärksten Anstieg hatten mit 6,7 Prozent (plus 500 Millionen Euro) die Einrichtungen der ambulanten Pflege zu verzeichnen. Diese Zahlen folgten dem Konzept des „System of Health Accounts“, das von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) wegen der internationalen Vergleichbarkeit von Gesundheitsausgaben empfohlen werde, betont Destatis. Gemäß den dort enthaltenen Definitionen umfassen die Gesundheitsausgaben sämtliche Güter und Leistungen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege, die Kosten der Verwaltung sowie Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens.

dpa-Meldung vom 03.04.2009
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