
Reinhard Wolters
Die Schlacht im Teutoburger Wald
Arminius, Varus und das römische Germanien
2008.
255 Seiten mit 19 Abbildungen,
2 Stammbäumen und 9 Karten.
Format 14 x 22 cm.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Euro 19,90
Verlag C. H. Beck, München
ISBN 978-3-406-57674-4
2009 jährt sich zum 2000. Mal jenes blutige Ereignis, das als die Schlacht im Teutoburger Wald in die Geschichte einging. Der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus geriet mit drei Legionen in einen mörderischen Hinterhalt, den Arminius – Fürst der Cherusker und Führer germanischer Hilfstruppen im römischen Heer – gelegt hatte. In mehrtägigen Kämpfen fielen über 18.000 Römer, und Varus nahm sich noch auf dem Schlachtfeld das Leben.
Der Autor beschreibt in diesem spannenden, informationsreichen und auf aktueller Forschung beruhenden Buch, wie die Römer versuchten, die Germanen zu unterwerfen, woran sie letztlich scheiterten, was wir über Varus und Arminius wirklich wissen, wie die Schlacht verlief, wo sie stattfand und welch legendenumranktes Fortleben in unserem kulturellen Gedächtnis ihr beschert war; auch als Gegenstand künstlerischer Bearbeitung als Drama, Roman, Gedicht, als Oper, Gemälde oder Denkmal.
– mpb –
Chris Buskes
Evolutionär denken
Darwins Einfluss auf unser Weltbild
Aus dem Niederländischen von Christiane Kuby und Herbert Post
2008.
360 Seiten mit 38 Abbildungen.
Format 16,5 x 24 cm.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Euro 29,90
Primus Verlag, Darmstadt
ISBN 978-3-89678-383-7
„Wenn ich einen Preis für die beste Einzelidee aller Zeiten vergeben sollte, würde ich ihn Darwin verleihen, noch vor Newton und Einstein und allen anderen“ schrieb der amerikanische Philosoph Daniel Dennett.
Dieses Werk handelt von Charles Darwins geistigem Erbe, seiner Evolutionstheorie, die zu den überzeugendsten und einflussreichsten Konzepten zählt, die jemals formuliert wurden. Jeder sollte sie daher zur Kenntnis nehmen, denn Darwins bahnbrechende Entdeckung hat einen völlig neuen Denkansatz begründet, dessen zahlreiche Implikationen wir gerade erst zu verstehen beginnen. Die wichtigste ist wohl die, dass wir die Evolution des Lebens und die Entstehung des Menschen ohne Bezug auf Übernatürliches erklären können.
Die Lektüre dieses Buches setzt keine Spezialkenntnisse voraus, wissenschaftlichen Jargon hat der Autor weitestgehend vermieden.
– mpb –


Dirk Syndram
Juwelenkunst des Barock
Johann Melchior Dinglinger im Grünen Gewölbe
2008.
192 Seiten, durchgängig mit farbigen meist ganzseitigen Abbildungen.
Format 23 x 28 cm.
Festeinband mit Glanzfolie.
Euro 29,90
Hirmer Verlag München
ISBN 978-3-7774-4445-1
Aus Gold und Silber, Email und Elfenbein, Diamanten und farbigen Edelsteinen handwerklich perfekte und ästhetisch anspruchsvolle Objekte für die Sammlung eines fürstlichen Connaisseurs zu schaffen, war eine Kunst, die im Spätbarock zur Blüte gelangte.
Unter den Juwelenkünstlern, die in den Jahrzehnten um 1700 am Werke waren, ragt Johann Melchior Dinglinger, der Hofjuwelier Augusts des Starken, als besonders kreativer und vielseitiger Schöpfer dieser gerade wegen ihrer Kostbarkeit leicht vergänglichen Objektkunst hervor. Dinglinger und seine Brüder hinterließen ein Werk, das in der europäischen Kunstgeschichte einen einzigartigen Rang einnimmt. Einzigartig auch der Umfang, in dem sich die Arbeiten in der Schatzkammer Augusts erhalten haben.
Der Hirmer Verlag, von dem wir bereits zahlreiche Bücher vorstellten, hat auch bei diesem Band für einen hervorragenden Druck gesorgt.
– mpb –
