Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK) mit sächsischer Präsidentin
Anfang 2007 wurde zunächst die Wahl der 35 Mitglieder zur Kammerversammlung durchgeführt.
Dabei ist Sachsen durch Frank Massow für die Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Andrea Mrazek, Margitta Wonneberger, Jörg Schumacher, Angela Gröber, Jürgen Hoyer und Thomas Guthke vertreten.
Als Ersatzpersonen wurden Sabine Gollek und Elke Lauschke gewählt.
Die konstituierende Sitzung der ersten Kammerversammlung fand vom 30.03. bis 01.04.2007 in Leipzig statt. Diese wählte den Kammervorstand:
Frau Andrea Mrazek, M.A.,M.S. (USA), Präsidentin (Sachsen)
Herr Dr. Wolfram Rosendahl, Vizepräsident (Sachsen-Anhalt)
Herr Dipl.-Psych. Dietmar Schröder, Beisitzer (Brandenburg)
Frau Dr. Helga Bernt, Beisitzerin (Mecklenburg- Vorpommern)
Herr Dr. Gregor Peikert, Beisitzer (Thüringen)
Herr Dipl.-Päd. Johannes Weisang, Beisitzer (für die KJP)
Mit Andrea Mrazek und Frank Massow sind die beiden psychologischen Psychotherapeuten sowie mit Angela Gröber ein stellvertrendendes Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen in der OPK vertreten.
Die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer ist eine länderübergreifende Kammer. Die Voraussetzungen für die Gründung wurden mit dem „Staatsvertrag über die gemeinsame Berufsvertretung der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten vom 2. Juni 2005 (SächsGVBl. S. 268)“, in Kraft getreten am 01. April 2006, und die Berufung des Errichtungsausschusses am 08. April 2006 erfüllt. Die Kammer hat ihren Sitz in Leipzig. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen, um dort eine Geschäftsstelle einzurichten. Die aufsichtsführende Behörde ist das Sächsische Sozialministerium.
(nach www.ihre-opk.de/Öffentlichkeitsarbeit/im)
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Weichen für Fusion der AOKs Sachsen und Thüringen gestellt
Ziel ist eine leistungsstarke Gesundheitskasse mit 2,8 Millionen Versicherten ...
Fusionierte AOK ab 2008 sechstgrößte Krankenkasse Deutschlands
Der Hauptausschuss des Verwaltungsrates der AOK Sachsen und der Grundsatzausschuss des Verwaltungsrates der AOK Thüringen haben am 16. April 2007 in Tabarz auf der Grundlage der Empfehlungen der Verwaltungsratsvorsitzenden und der Vorstände beider Kassen den Weg zur Vorbereitung einer Fusion der AOK Sachsen mit der AOK Thüringen freigemacht.
„Wir setzen damit ganz bewusst ein Zeichen zum Start in eine neue Zeit der Krankenversicherung. Ziel ist eine leistungsstarke und finanziell stabile Gesundheitskasse mit 2,8 Millionen Versicherten, 200.000 Arbeitgebern, 7.500 Mitarbeitern und einem jährlichen Haushaltsvolumen von 6,8 Milliarden Euro. Die fusionierte AOK wird die sechstgrößte Krankenkasse Deutschlands. Das bringt Vorteile für alle Beteiligten, Partner und Kunden. Wir werden die besten Produkte und Leistungen beider Kassen zum Wohle unserer Versicherten zusammenführen und weiter optimieren. Geplanter Start der neuen Gesundheitskasse soll der 1. Januar 2008 sein. Für die sächsischen Versicherten und Arbeitgeber bleibt der Beitragssatz mit 12,9 Prozent weiterhin so günstig wie bisher,“ so die Vorsitzenden des Verwaltungsrates der AOK Sachsen, Iris Kloppich und Dieter Pfortner, in Tabarz. Auf Grund dieser Fusionsempfehlung werden die Verwaltungsräte beider Kassen am 7. Juni 2007 die endgültigen Entscheidungen treffen.
(Presseinfo der AOK vom 17.04.07)
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Staatssekretär Dr. Hauser: „Organspende geht alle an“
„Organspende geht uns alle an. Jeder von uns kann plötzlich in die Situation kommen, dass sein Leben nur durch die Transplantation eines fremden Organs gerettet werden kann“, betonte Gesundheitsstaatssekretär Dr. Albert Hauser am 28. April zum Thema Organtransplantation in Leipzig.
Bereits zum dritten Mal führen das Transplantationszentrum des Universitätsklinikums Leipzig, die Selbsthilfe Lebertransplantierter Deutschland und der Dialyseverband Sachsen einen Dankgottesdienst mit anschließender Gesprächsrunde zum Thema Organspende durch. Dabei haben Organstransplantierte die Möglichkeit, Ihren Spendern, Angehörigen und den beteiligten Ärzten und Pflegekräften öffentlich zu danken.
Ein anschließender Empfang lud Transplantierte, Wartelistenpatienten, Angehörige von Organspendern sowie das Ärzteteam und Pflegepersonal des Transplantationszentrums Leipzig zum Gespräch ein.
Hauser verwies darauf, dass dank des medizinischen Fortschritts Organtransplantationen ein fester Bestandteil der Behandlungs-möglichkeiten sind. „Sie setzen jedoch voraus, dass es Menschen gibt, die bereit sind, nach dem eigenen Tod Organe zu spenden. Deshalb müssen wir das Thema „Organspende“ mehr als bisher in der öffentlichen Diskussion platzieren“, unterstrich Hauser.
In Deutschland herrscht ein Mangel an Spenderorganen. Nach Angaben der Stiftung Eurotransplant sind im Jahre 2006 in Sachsen 176 Organe nach postmortaler Organspende transplantiert worden. Im Jahr 2005 haben 83 Menschen (2004: 64) nach ihrem Tod Organe gespendet. 243 Organe (2004: 198) konnten für eine Transplantation entnommen werden. Dagegen warten jedoch über 600 Menschen in Sachsen auf eine Transplantation. Bundesweit stehen rund 12.000 schwer kranke Menschen auf der Warteliste für z. B. eine Niere, Leber oder Herz. Nur rund 14 Prozent aller Deutschen haben einen Spenderausweis.
(gekürzte Presseinfo des SMS vom 28.04.07)
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Elektronische Arztausweise in der Testregion Löbau-Zittau werden vorbereitet
Zwanzig niedergelassene Ärzte sowie 85 angestellte Ärzte des Klinikums Löbau-Zittau werden in den nächsten Wochen ihre elektronischen Arztausweise erhalten. Am 24. und 25. April 2007 erfolgte die Antragsbearbeitung für die elektronischen Arztausweise für diese 105 Ärzte der Testregion Löbau-Zittau durch die Sächsische Landesärztekammer.
Im Vorfeld war es gelungen, drei Zertifizierungsdiensteanbieter an der Antragsbearbeitung zu beteiligen, so dass eine Identifizierung sofort vor Ort erfolgen konnte.
Die Beteiligung mehrerer Zertifizierungsdiensteanbieter in der Testregion bietet eine Vergleichbarkeit der Qualität der Prozesse und der Karten und damit ein echtes Testszenario sowie eine höhere langfristige Sicherheit.
Die Produktion der Ausweise kann nun unverzüglich nach Freigabe des elektronischen Heilberufeausweise durch die gematik erfolgen.
Danach ist es in der Testregion möglich, den elektronischen Arztausweis als Schlüssel für die elektronische Gesundheitskarte zunächst offline und in Verbindung mit der Anwendung des elektronischen Rezeptes zu testen.
Die beteiligten Ärzte haben sich trotz des Aufwandes der Antragsstellung sehr kooperativ gezeigt und zu einem reibungslosen Ablauf des Antragsprozesses beigetragen.
(Presseinfo der SLÄK vom 27.04.07)
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