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DMP-Schulungen im Veranstaltungskalender:

DMP Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)

Schätzungen zufolge sind in Deutschland 3 bis 5 Millionen Menschen an COPD erkrankt. Die WHO prognostiziert, dass im Jahr 2020 die chonisch-obstruktive Lungenerkrankung weltweit die dritthäufigste Todesursache sein wird.

Die KV Sachsen hat gemeinsam und einheitlich mit den Primär- und Ersatzkassen sowie unter Beteiligung der betroffenen Berufsverbände zum COPD einen DMP-Vertrag vereinbart. Ziel des DMP soll es sein, die betroffenen Patienten zu befähigen, aktiver an der Therapie ihrer Erkrankung mitzuwirken. Sie können lernen, durch Selbstmanagement und Verhaltensänderung lebensstilassoziierte Risikofaktoren (z.B. durch Aufgabe des Rauchens und Vermeidung von auslösenden Faktoren) zu vermeiden. Auch durch körperliches Training können Patienten den Krankheitsverlauf erheblich beeinflussen.

Ein weiteres Ziel des DMP ist es, die Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten zu verbessern. Die Vertragslaufzeit des DMP-Vertrags beginnt am 1. Juli 2008. An diesem Vertrag können als koordinierende Vertragsärzte alle hausärztlich tätigen Ärzte teilnehmen. Näheres ist in der Anlage 1 des Vertrages ersichtlich.

Für die fachärztliche Betreuung im pneumologisch qualifizierten Versorgungssektor ist hauptsächlich der Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunktbezeichnung „Pneumologie“ zuständig. Einzelheiten dazu sind der Anlage 2 des Vertrages zu entnehmen.

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