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Behandlung von Asylbewerbern

Hier finden Sie aktuell und laufend ergänzt Informationen zur Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in ambulanten medizinischen Einrichtungen Sachsens. Fachliche Anregungen aus dem Praxisalltag werden gern entgegen genommen.

Behandlung von Asylbewerber mit elektronischer Gesundheitskarte (eGK)

Asylbewerber, die in der Regel 15 Monate in Deutschland sind, werden auftragsweise von einer gesetzlichen Krankenkasse betreut und erhalten eine elektronische Gesundheitskarte (eGK). Damit können die ärztliche Behandlung sowie die Versorgung der Patienten mit Arznei-, Heil-, und Hilfsmitteln entsprechend den Vorgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfolgen. Bitte beachten Sie, dass die Patienten nicht mehr automatisch von Zuzahlungen befreit sind.

Weitere Informationen zur medizinische Versorgung von Asylbewerbern präsentiert die Sächsische Landesärztekammer und die Internetpräsenz des Freistaates Sachsen "Gesunde Sachsen"

Um die Auslegung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) im Hinblick auf die medizinische Versorgung zu erleichtern, wurde eine Interpretationshilfe nach AsylbLG abgestimmt.

Auf Initiative der Sächsischen Landesärztekammer, der KV Sachsen, des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und der beteiligten Staatsministerien, der Krankenhausgesellschaft Sachsen und der Landesdirektion Sachsen ist ein umfassender Katalog entstanden. Hinsichtlich der Kostentragung bindet er die Landesdirektion Sachsen für die gesundheitliche Versorgung von Leistungsberechtigten in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE).

Die Interpretationshilfe wurde seitens des SMS den kommunalen Spitzenverbänden zur Verfügung gestellt und ihre Anwendung für die in der Zuständigkeit der unteren Unterbringungsbehörde befindlichen Asylbewerber empfohlen. Es liegt allerdings in eigener Entscheidung der jeweiligen Kommune, ob sie die Interpretationshilfe als geeignetes Instrument zur Umsetzung des AsylbLG ansieht. Zur Information hier das Schreiben des SMS an Kommunen