Sie befinden sich hier: Startseite » Aktuell » Online-Initiative » KV-SafeNet

*Rechtlicher Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass
KV-SafeNet nicht mit der Firma
SafeNet, Inc., USA,
in firmenmäßiger oder
vertraglicher Verbindung steht.

Ihre Ansprechpartner

  • EDV-Support für Mitglieder
    Tel.: 0341 23493737
    Fax: 0341 23493738
    safenet@kvs-leipzig.de

    Sie erreichen uns zu den üblichen Geschäftszeiten.

Sichere und datenschutzgerechte Datenübermittlung über das KV-SafeNet*

Zur Datenübermittlung steht Ihnen jetzt mit dem KV-SafeNet* eine Verbindung auf Basis des Internet zur Verfügung, die einen unkomplizierten und sicheren Datenaustausch sowohl zwischen Arzt und KV als auch zwischen den Ärzten ermöglicht und den datenschutzrechtlichen Belangen auf Landes- und Bundesebene gerecht wird.

 

Diese Verbindung ist vom übrigen Internet nicht einsehbar und die Daten selbst sind zusätzlich verschlüsselt.

Logo des KV Safe-Nets
nach oben

Keine Gefahr für Praxisdaten 

Das KV-SafeNet gewährleistet die höchstmögliche Sicherheit der Praxisdaten. Ein Zugriff von außen ist ausgeschlossen, so dass die Daten während der Übertragung vor Angriffen geschützt sind. Der Zugang kann installiert werden, ohne dass die Stabilität der Praxissoftware beeinträchtigt oder gefährdet wird.
  • Was ist das KV-SafeNet?
  • Wie funktioniert KV-SafeNet?
  • Welche Anschlussvariante ist sicher?
  • Wozu wird KV-SafeNet benötigt?
  • Was kostet KV-SafeNet?
nach oben

Was ist das KV-SafeNet? 

Die Grundlagen von KV-SafeNet wurden 2005 auf Initiative der Kassenärztlichen Vereinigungen Bayerns, Nordrhein und Westfalen-Lippe entwickelt und werden in Form einer Richtlinie beschrieben, die die sichere Anbindung der Arztpraxen an die KV regelt. Nach dieser Richtlinie wurden Anbieter von Telekommunikationsdiensten (Provider) in einem aufwändigen Verfahren zertifiziert, um die strengsten Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheitswesen sicherzustellen. Diese zertifizierten Provider dürfen Ärzte an die KV anbinden, die Ärzte und die Provider werden Vertragspartner. Die KVen sind dabei selbst nicht Betreiber des jeweiligen KV-SafeNet. Die gesammelten sehr guten Erfahrungen mit dem KV-SafeNet waren für die Kassenärztliche Bundesvereinigung Anlass, das Konzept KV-Online-Initiative ins Leben zu rufen und für KV-SafeNet eine neue Rahmenrichtlinie für eine medizinische Netz-/DiensteInfrastruktur zu verfassen. Mittlerweile sind alle Kassenärztlichen Vereinigungen der Online-Initiative der KBV beigetreten und untereinander über das so genannte KV-Backbone vernetzt.
nach oben

Wie funktioniert KV-SafeNet? 

Mittels einer „Blackbox“ baut der SafeNet-Teilnehmer (Arzt oder Praxis) verschlüsselte VPN-Verbindungen (Virtual Private Network) zum Rechenzentrum der KV Sachsen auf. Diese VPN-Verbindungen basieren auf Techniken und Protokollen des Internets, werden aber durch hochwertige Sicherheitsmechanismen vom öffentlichen Internet getrennt. Dafür kann vorzugsweise ein vorhandener DSL-Anschluss genutzt werden (abhängig vom Provider), der für zukünftige Online-Dienste die nötige Bandbreite bietet. Ebenso ist KV-SafeNet über ISDN oder UMTS in Gebieten möglich, die noch nicht vom DSL erschlossen sind. Die Anbindung der Arztpraxis erfordert keinen Zweitrechner, d.h., der Rechner, auf dem auch die Praxissoftware läuft, kann bedenkenlos an das KV-SafeNet angeschlossen werden. Hierfür sprechen sich auch die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) aus, die im Mai 2008 eine Empfehlung veröffentlicht haben, dass Praxisrechner, die Patientendaten verwalten, über gesicherte Anbindungen wie das KV-SafeNet angeschlossen werden können.
Wird der Praxis-PC oder das Praxisnetz zusätzlich zum KV-SafeNet an das Internet angeschlossen, kann KV-SafeNet nicht verhindern, dass quasi durch die Hintertür schädliche Software in den Praxis-PC oder das Praxisnetz geschleust wird.

Wir empfehlen deshalb eine strikte Trennung von Praxis-PC oder Praxisnetz vom Internet.

nach oben

Welche Anschlussvariante ist sicher? 

Falls eine vollständige Trennung nach Abb. 1 nicht zu realisieren ist, gibt es Möglichkeiten, das Praxisnetz durch hochwertige Sicherheitsmaßnahmen (Firewall, Virenscanner u.ä.) zu schützen. Diese Möglichkeiten werden im Dokument „Sicherheitsanforderungen für SafeNet*-Arbeitsplätze” beschrieben. Das Dokument ist im rechten Teil auf dieser Webseite einsehbar oder unter http://www.kbv.de/25362.html erreichbar.

nach oben

Abb. 1

Abb. 1

Internetrechner hat hier keinen Anschluss zum Praxisnetz: Das Angriffspotenzial ist sehr niedrig, die Sicherheit ist sehr hoch

 

Abb. 2

Abb. 2

Praxisnetz ist hier mit dem KV-SafeNet und dem Internet verbunden: Das Angriffspotenzial ist sehr hoch, die Sicherheit ist sehr niedrig. Die KV Sachsen empfiehlt, diese Anschlussvariante nicht einzusetzen.

 

nach oben

Wozu dient KV-SafeNet*? 

Die KV Sachsen stellt in ihrem Mitgliederportal die Online-Abgabe der Abrechnung sowie den elektronischen Versandes des Honorarbescheides und der begründenden Honorarunterlagen bereit. Ebenso ist die Online-Abgabe der Dokumentationen von Hautkrebsscreening, Koloskopie und Dialyse möglich. Die Datenübertragung und der Anschluss des Praxisrechners/des Praxisnetzes ist aus Datenschutzgründen nur über KV-SafeNet* realisierbar.
nach oben

Was kostet KV-SafeNet? 

Die Kostenübersicht der KV-SafeNet-Provider und deren Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter www.kbv.de/23800.html
*1) Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung Empfehlungen zur Ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis, Deutsches Ärzteblatt vom 9. Mai 2008

– EDV/heil –