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Positronenemissionstomographie (PET), PET/CT - Diagnostik bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren

15.11.2017

Rückwirkend zum 1.Oktober 2017 tritt die neue QS-Vereinbarung PET, PET/CT in Kraft.
Zukünftig kann die Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT) bei zwei weiteren Indikationen zur Diagnostik von fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Untersuchungen

  • zur Entscheidung über eine sogenannte Neck Dissection bei Patienten mit fortge-schrittenen Kopf-Hals-Tumoren oder mit unbekannten Primärtumorsyndromen des Kopf-Hals-Bereichs     bzw.
  • zur Entscheidung über eine laryngoskopische Biopsie beim Larynxkarzinom, wenn nach Abschluss einer kurativ intendierten Therapie der begründete Verdacht auf ei-ne persistierende Erkrankung oder ein Rezidiv besteht.

Hierbei ist besonders zu berücksichtigen, dass das interdisziplinäre Team, in dem die Indikationsstellung sowie die Befund- und Nachbesprechungen stattfinden, bei den beiden neuen Indikationen um einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder einen Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ergänzt werden muss.  

Für Ärzte, die bereits eine Genehmigung für PET-  bzw. PET/CT-Leistungen haben, gibt es eine Übergangsregelung. Sie erhalten eine Genehmigung auch für die beiden neuen Indikationen, wenn sie diese bis spätestens 31. März 2018 bei der KV Sachsen beantragen und die entsprechenden Anforderungen für das interdisziplinäre Team für diese Indikationen nachweisen.

Weiterführende Informationen, Rechtsgrundlagen und Antragsunterlagen finden Sie auf der Homepage der KV Sachsen unter www.kvsachsen.de > Mitglieder > Qualität > Genehmigungspflichtige Leistungen > Positronenemissionstomographie (PET).

                                                                          - Qualitätssicherung/Buß -


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